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PLM-integriertes Multi-CAD-Engineering auf Basis von SAP  S/4 HANA

Mangelnde Effizienz im Produktentstehungsprozess: Das beklagte ein weltweit führender chinesischer Einzelfertiger von Hightech-Automatisierungslösungen zur Unterstützung von Produktions-, Montage- und Logistikprozessen. 2016 wechselte das Unternehmen auf eine SAP-integrierte Lösung, um Zeit und Kosten zu sparen. Folgende Probleme sollten behoben werden:

  • Erschwerte Teilewiederverwendung mangels Part-Management
  • Viele wiederkehrende Arbeiten, die manuell durchgeführt werden
  • Fehlende Standardisierung der Änderungs- und Freigabeprozesse
  • Schwankende Verlässlichkeit der Übergabedaten für die Fertigung

 

Deutsch
Ziele und Vorhaben

Das große Ziel: ein vollintegriertes Geschäftsprozessmanagement von Vertrieb, über Produktentwicklung bis hin zu Fertigung, Auslieferung und Wartung. Dazu wurden zunächst SAP ERP und SAP PLM nahtlos auf eine S/4-HANA-Plattform gebracht. Als ein weiterer Schritt war die Anbindung des Mechanical Engineerings nötig und mit der SAP-PLM-Integration von AutoCAD, Creo und Solidworks umgesetzt: als Basis zur Optimierung der Entwicklungsabläufe und Verknüpfung mit weiteren Geschäftsprozessen. Der Fokus lag auf dem Teile-, Material-, Dokumenten- und Stücklisten-Management sowie auf dem Workflow-, Rechte-, Änderungs- und Projektmanagement – mit folgenden Zielen:

  • Projektressourcen effizienter managen: Produktdaten, Personal, Zeit, Kosten usw.
  • Produktivität erhöhen sowie Projektrentabilität und Ergebnisqualität maximieren
  • Workflows bzw. Prozesse vereinfachen, standardisieren und beschleunigen
  • Forschungs-/Entwicklungsdaten qualitätsoptimiert und sicher zur Fertigung liefern
Perfekter Projektpartner – geniale Lösung

Um das Integrationsvorhaben erfolgreich umzusetzen, suchte sich das chinesische Unternehmen einen Partner vor Ort, der unter anderem DSC mit ins Boot holte, die Entwickler von SAP Engineering Control Center. SAP ECTR integriert Autorenwerkzeuge aller Art in SAP PLM: von MCAD über ECAD bis MS Office. So lassen sich Konstruktionsdaten und Dokumente effizient verwalten, abrufen und visualisieren (2D/3D) sowie miteinander und mit anderen SAP-Objekten verknüpfen (Material, Equipment etc.). Darüber hinaus kann man die Entwicklungsprozesse optimal steuern und nahtlos mit anderen Geschäftsprozessen verknüpfen. Hinzu kommt die Möglichkeit vieler praxisoptimierter Add-ons ganz nach Bedarf, etwa zur Performance-Optimierung oder zum Automatisieren von Routinearbeiten.

Anwender klar im Vorteil

SAP ECTR bietet nicht nur eine intuitive SAP-Bedienoberfläche fürs Engineering, sondern auch eine ideale Produktdaten-, Prozess- und Kollaborationsplattform. So liefert es den Projektteams eine Gesamtsicht auf ihre Produkte, informiert zu Bearbeitungsstatus, Dokumentenversionen, Historie sowie Gültigkeiten und bildet Zusammenhänge ab. Such-, Filter- und Sortieroptionen erleichtern das Arbeiten zusätzlich. Und jeder hat genau das im Blick, was er braucht – auch dank Projektordner, in denen sich Arbeitsdokumente bedarfsgerecht organisieren lassen. Alles in allem ein sicherer Rahmen, um schnell das Richtige zu tun und zu entscheiden. Nicht zuletzt, weil SAP ECTR den SAP-Workflow unterstützt: gemäß den vom SAP-System (SAP PPM) gelieferten Projektaufgaben. So profitieren die Anwender von einheitlichen, sauber definierten Prozessen, die leicht beherrschbar sind. Daneben sorgen teilautomatisierte Abläufe für Zusatzkomfort und die integrierte Change-Management-Funktion für kontrollierte Freigaben sowie Änderungen.

Teamwork mit Mehrwert

Um die Integrationslösung schnellstmöglich umzusetzen, arbeitete die Projektabteilung des Kunden Hand in Hand mit starken Umsetzungspartnern, unter anderem auch mit den Integrationsspezialisten von DSC. Durch die Bedarfsanalyse ließen sich die vielen unterschiedlichen Lösungsanforderungen der betroffenen Geschäftsbereiche vorab ermitteln und gezielt berücksichtigen. Davon abgeleitet realisierte der lokale Partner gemeinsam mit DSC die SAP-ECTR-Implementierung einschließlich begleitender Produktschulung. Die Projektabteilung kümmerte sich um die Infrastruktur von SAP ERP und SAP PLM. Dank des hervorragenden Zusammenspiels der beteiligten Projektteams lief die neue PLM-Lösung schon nach 6 Monaten Projektdauer produktiv.

Effizienteres Engineering – kürzere Lieferzeiten

Mit der neuen Lösung wurden nicht nur die gesteckten Projektziele erreicht, sondern auch nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielt: nämlich Kunden auf der ganzen Welt Produkte von höchster Qualität noch schneller liefern zu können. Zu verdanken ist dies vor allem auch der nahtlosen Integration des Produktentwicklungsbereichs in SAP ERP, wodurch nun Folgendes möglich ist:

 

  • Einheitliches Verwalten von CAD-Daten, Material etc.
  • Automatische BOM-Erstellung mit optimierter Struktur
  • Automatische 2D/3D-Neutralformaterzeugung für Non-CAD-User
  • Verbesserte Wiederverwendung von Gleichteilen
  • Kürzere Konstruktions-/Projektdauer und Time-to-Market
  • Durchgängige, standardisierte Entwicklungsprozesse
  • Fehlerminimierte Datenübergaben an die Fertigung
-10
Prozent bei Änderungsmitteilungen (ECN)
30
Prozent schnelleres Finden wiederverwendbarer Teile

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