„Fascination with Integration“: das DSC Anwendertreffen 2013

Mit über 150 Besuchern war das diesjährige Anwendertreffen der DSC Software AG bis auf wenige Restplätze ausgebucht.

Vom 8. bis 9. Oktober, vier Tage nach dem 30-jährigen DSC-Firmenjubiläum, veranstaltete das Karlsruher Software- und Beratungshaus sein siebtes Anwendertreffen – wie schon vor zwei Jahren in der Heidelberger Print Media Academy. Mit mehr als 150 Gästen setzte sich der bisherige Trend zunehmender Besucherzahlen weiter fort. Zu den internationalen Teilnehmern zählten 126 Anwender aus mehr als 65 Unternehmen, 29 Vertreter von 10 Partnerfirmen und 13 hochkarätige Referenten. Unter dem Motto „Fascination with Integration“ beleuchteten die Vorträge vor allem die Rolle der Systemintegration hinsichtlich Industrie 4.0.

Kulinarische Pausen, ein gemeinsames Frühstück sowie die traditionelle Abendveranstaltung mit 3-Gänge-Menü und Unterhaltungsprogramm sorgten für einen entspannten Rahmen. Zudem boten sie Gelegenheit für weiteren Erfahrungsaustausch und Expertengespräche.

Trendthema „Industrie 4.0“ im Fokus

Der erste Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen von Industrie 4.0. Aufgerollt wurde das Thema von unterschiedliche Seiten. VDMA-Geschäftsführer Rainer Glatz referierte aus Sicht der Maschinen- und Anlagenbauer und stellte die Initiative „Plattform Industrie 4.0“ vor. Nils Herzberg, Senior Vice President richtete den Blick auf Optimierungschancen für Geschäftsprozesse. Konkrete Praxisbeispiele lieferte Martin Brehm, CAx-/PLM-Leiter der EMAG Holding. In seinem Vortrag „Industrie 4.0 – punktgenaue Fabrikplanung weltweit mit FCTR“ zeigte er, wie die DSC-Integration Factory Control Center den Weg zur Smart Factory ebnet.

Prozessoptimierung auf dem Vormarsch

An der jüngsten Version von ECTR, Engineering Control Center, zeigte DSC-Vorstand Joachim Röder, wie die DSC-Lösungen Industrie-4.0-relevante Geschäftsprozesse unterstützen: etwa mit Smart Folders und Smart Lists, die das Datenhandling erleichtern. Außerdem durch zusätzliche Klassifizierungs- und Navigationsoptionen sowie ein erweitertes Statusnetz. Hinzu kommen neue Möglichkeiten zur Performancesteigerung, etwa bei der Datenübertragung via WAN (Wide Area Network). Röder ging auch auf den ECTR-integrierten Viewer SAP Visual 3D Enterprise ein. Dieser beschleunigt nicht nur das Laden von Baugruppen, sondern ermöglicht anhand von JT-Daen selbst Anwendern ohne CAD-System den Zugriff auf Konstruktionsmodelle. Dr. Arne Gaiser vom Business Development der DSC Software AG führte das Viewing-Thema in seinem Vortrag weiter aus. Er präsentierte vielfältige Nutzungsszenarien aus Engineering-Sicht und zeigte, wie sich aller Art erstellen lassen: so etwa Animationen, Montageanleitungen und Servicedokumentationen.

Best Practices aus zahlreichen Branchen

Wie bei jedem Anwendertreffen stellten auch diesmal DSC-Kunden ihre Projekte und Lösungen vor. Die Themen reichten von der Integrationseinführung binnen kürzester Zeit bis hin zu MCAD-/ECAD- und Multi-MCAD-Engineering sowie einer durchgängigen CAD-CAM-Prozesskette. Auch die Bereitstellung von Engineering-Daten für nachgelagerte Prozesse, wie ERP, SRM und Einkauf, wurde beleuchtet. Die Referenten kamen aus ganz unterschiedlichen Branchen, wie Automotive, Luftfahrt, Maschinenbau, Werkzeugfertigung und Geräteanschlusstechnik. Unisono lobten die Kunden die intuitive Bedienoberfläche und das Engagement der DSC-Mitarbeiter im Rahmen gemeinsamer Projekte.

Ergänzende Erfolgsbausteine

Was neben Systemintegration noch dazu beiträgt, Effizienz- und Qualitätsziele zu erreichen, das veranschaulichten weitere Vorträge. Jochen Koch, Solution Principal der SAP Deutschland AG & Co. KG, präsentierte SAP Portfolio and Project Management. Kay-Uwe Herzog, Leiter CAM-Abteilung bei Heidelberger Druckmaschinen AG, stellte den Heidelberg CAx Quality Manager vor. Und Dr. Manuel Tusch, Direktor des Instituts für Angewandte Psychologie (IfAP), gab Tipps für eine reibungslosere Mensch-zu-Mensch-Kommunikation.